Vom Kalten zum „Grauen Krieg“ - Paradigmenwechsel
Der „Kalte Krieg“ beschrieb praktisch ab dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1989 einen nicht-militärischen Krieg zwischen Ost und West, zwischen den beiden damaligen Supermächten Sowjetunion und USA. Diese Zeit war von Spannungen und ständigen Bedrohungen geprägt.
Nach dem 11. September 2001 könnte der Kampf gegen den internationalen Terrorismus zum neuen organisatorischen Prinzip werden. Der 11. September 2001 gilt dann in diesem Zusammenhang als Beginn des „Grauen Krieges“.
Bis dahin galt die amerikanische Außenpolitik als Fixpunkt im internationalen System, obwohl sie auch teilweise orientierungs- und zügellos war.